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Zukunft wagen – Ein Plädoyer für mutige Visionen

Für kreatives Visionieren braucht es neue Räume und vor allem andere Zugänge, die über das rein Kognitive hinausgehen. Sensorische Ansätze, die den Menschen mit allen Sinnen und Emotionen frei träumen und Zukunftsbilder entwerfen lassen, bieten hier großes Potenzial. Erste Erfahrungen zeigen, dass der Rückgriff auf die menschlichen Sinne als Einstieg für Visionsfindungsprozesse dabei helfen kann, dass Menschen kreativer, freier und optimistischer ihre Zukünfte entwerfen (Allmendinger 2017). „Für kreatives Visionieren braucht es neue Räume“

 

Genau hier setzten wir mit unserem Projekt Sense the City an. Mithilfe einer neu entwickelten Visionsmethodik – die multisensorische Reize mit kunstbasierten Ansätzen und Methoden aus der Zukunftsforschung verbindet – möchten wir die Menschen dazu befähigen, ihre Wünsche und Vorstellungen für die Stadt der Zukunft zu erkunden. Indem wir fragen, wie die Stadt der Zukunft klingen, riechen, schmecken, aussehen und sich anfühlen soll, möchten wir visionäre Energien freisetzen, die neue Perspektiven für die zukünftige Gestaltung unserer Städte schaffen.

 

 

 

Quellen:

 

Allmendinger, J. (2017): Das Land, in dem wir leben wollen: Wie die Deutschen sich ihre Zukunft vorstellen. München: Pantheon Verlag.

 

Beck, U. (2016): Die Metamorphose der Welt. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

 

Bregmann, R. (2017): Utopien für Realisten. Rowohlt Verlag.

 

Bude, H. (2016): Das Gefühl der Welt. München: Carl Hanser Verlag.

 

Lenzen, L. (2017): Die Rückkehr der Utopien. Psychologie heute (4): 41-51.

 

Pinder, D. (2002): In defence of utopian urbanism: imagining cities after the ‚end of utopia‘.Geogr. Ann., 84 B (3-4): 229-241.

 

Schreiber, F. (2016): Neuerfindung der Städte. In: E+Z e-paper, Oktober 2016, 32-33.