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Methoden für mehr Sinnlichkeit in Planung und Beteiligung

Jan Rottler

Beim Planen und Gestalten von Städten sowie in der Debatte über die urbane Zukunft spielen Emotionen und sinnliche Wahrnehmung kaum eine Rolle. Entscheidungsfindung braucht einen „objektiven Prozess“, so die gängige Meinung. Lediglich das Visuelle, das Formen der Stadtgestalt, hat einen besonderen Stellenwert, denn das ist leicht greif- und kommunizierbar. Doch der Mensch erlebt die Stadt emotional und mit allen Sinnen – nicht nur mit dem bloßen Auge.

 
Wollen wir also Städte gestalten, die den Menschen, seine Bedürfnisse und sein Wohlbefinden stärker in den Blick nehmen, dürfen wir diese Erfahrungsdimensionen nicht außer Acht lassen. Es braucht mehr Sinnlichkeit, sowohl in Planungs- als auch in Beteiligungsprozessen, um eine menschenwürdige und ökologisch nachhaltige Zukunft zu erreichen.

 
Wie das gelingen kann, wird in diesen Methodenstreckbriefen erläutert. Die einzelnen Schritte wurden im Rahmen des Projektes Sense the City entwickelt, erprobt und zu einer systematischen Methodik zusammengefügt. Sie bauen aufeinander auf und können in unterschiedlichen Kontexten und für verschiedene Handlungsfelder Anwendung finden.