Toggle Mneu

Fotowettbewerb „Urbane Zukunftsvisionen“

adelphi Fotowettbewerb urbane Zukunftsvisionen Gewinner

Jorge López Muñoz – adelphi

Die Welt von morgen wird eine Städtische sein. Bis zum Jahr 2050 werden mehr als drei Viertel der Menschen in Städten leben. Grau, hart, laut und schnelllebig: Das sind die Großstädte von heute. Doch wie wollen wir in Zukunft leben? Wie soll die Stadt der Zukunft aussehen? Welche Kriterien muss sie erfüllen, um als sozialer Raum wahrgenommen zu werden?

 

Städte gelten als Ursache, aber auch als Lösung der heutigen wirtschaftlichen, sozialen und umweltbedingten Herausforderungen. In den letzten Jahren hat die Weltgemeinschaft mehrere wegweisende Beschlüsse mit Relevanz für urbane Akteure verabschiedet. Die New Urban Agenda wurde als globaler Fahrplan für Städte verabschiedet und auch die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung sowie das Pariser Klimaabkommen sehen Städte als wichtige Akteure für eine Transformation in eine nachhaltige Zukunft. 

 

Zeit für Zukunftsbilder von Menschen für Menschen

Dennoch fehlt es bislang an klaren Visionen in welcher Stadt wir zukünftig leben wollen. Dabei sind positive Visionen gerade in Umbruchszeiten so wichtig. Denn sie verbreiten Zuversicht und motivieren uns, Wandel aktiv zu gestalten. 

adelphi möchte zeigen, welche Zukunftsvorstellungen für urbane Entwicklung und Städte in den Köpfen der unterschiedlichsten Menschen existieren und lud deshalb Fotokünstlerinnen und Fotografen weltweit ein, sich kreativ mit dem Thema auseinanderzusetzen.

 
Hunderte von Einsendungen aus der ganzen Welt wurden von einer internationalen Jury bestehend aus Franziska Schreiber (Urban Development Specialist, adelphi), Henning Lohner (Sound designer, film composer, video artist), Joy Baldo (UN SDSN Local Pathways Fellow, ICLEI), Maarten Hajer (Director Urban Futures Studio, Utrecht University) and Soazic Guézennec (visual artist) unter die Lupe genommen. Gewonnenen hat Jorge López Muñoz aus Spanien. Platz zwei teilen sich Baudouin Mouanda aus der Republik Kongo und Beatriz Montes aus Spanien.